Die Initiative DIE WEIS[S]E WIRTSCHAFT verfolgt als Think Tank das Ziel, mehr Sachverstand in den politischen Diskurs zu bringen. Repräsentiert durch Experten, die keine Vergangenheit als Parteifunktionäre haben, aber die politischen Strukturen und Abläufe in der Politik kennen.


 

Peter Brandner 

Mag. Peter Brandner ist seit 2005 Fachexperte für empirische Wirtschafts- und Finanzmarktforschung im Bundesministerium für Finanzen und zusätzlich seit 2012 Lektor an der Universität Wien. Davor war Brandner wirtschaftspolitischer Berater im Kabinett des Finanzministers (Okt. 2003 bis Dez. 2004). In den Jahren 1986 bis 2003 war er als Wirtschaftswissenschafter am Institut für Höhere Studien (IHS), am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), an der Universität Wien und in der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) tätig und publizierte u. a. in seinen Forschungsschwerpunkten Makroökonomie (insb. Geld- und Fiskalpolitik, Konjunktur), Finanzmärkte (insb. Kapitalmarkt, Finanzinstitute), angewandte Ökonometrie, Wirtschaftspolitik. Darüber hinaus nahm Brandner bis 2004 verschiedene Lehraufträge an der Universität Wien, an der Diplomatischen Akademie, am "Joint Vienna Institute" und an der Donau-Universität Krems wahr. Brandner war 1998 und 1999 Mitglied der Arbeitsgruppe "Working Group of Fiscal Experts" des Europäischen Währungsinstituts (EMI) bzw. der Europäischen Zentralbank (ECB), Mitglied des Staatsschuldenausschusses (2003 bis 2005), von 2006 bis Oktober 2013 Experte im Arbeitsausschuss des Staatsschuldenausschusses und ist seit November 2013 Experte für den österreichischen Fiskalrat. Weiters übt Brandner seit 2005 die Funktion eines Staatskommissärs in mehreren österreichischen Finanzinstituten aus.

 

Susanne Schmid

Dr. Susanne Schmid ist seit 1996 Facharzt für Innere Medizin, seit 1998 im niedergelassenen Bereich als Facharzt teilzeitberufstätig. Während ihres Studiums der Humanmedizin an der Universität Wien war sie als Mandatar der Fakultätsvertretung tätig sowie Chefredakteur des Med public (Zeitschrift der Medizinstudenten in Wien). Susanne Schmid ist seit 2004 in mehreren Funktionen der Elternvertretung tätig. Sie ist aktiv im Landesverband Elternvertretung Burgenland, Mitglied im Dachverband Pflichtschulen, Elternvertreterin im Kollegium des burgenländischen Landesschulrats und Schulombudsfrau Burgenland. Weiters gründete sie 2011 den Verband Elternvereine an mittleren und höheren Schulen des Burgenlandes (VEV- Bgld). Schmid ist seit 2012 Vizepräsidentin des Bundesverband Elternvereine an mittleren und höheren Schulen. Susanne Schmid ist auch Gründungsmitglied der Bildungsplattform Leistung und Vielfalt.

 

Eiko Meister

Dr. Eiko Meister ist seit 2001 Internist und seit 2009 an der Notaufnahme / EBA des Universitätsklinikums Graz tätig. Beruflich mehrere abgeschlossene Projekte zu Qualitätssicherungsmassnahmen, wie Laboroptimierungen und Patientensicherheit mit Etablierung eines eigenen Fehlerreportingsystems „AUEL“. Langjährige Funktion als Prozessverantwortlicher für die Ärzteausbildung an der Universitätsklinik für Innere Medizin und am Landeskrankenhaus (LKH) Deutschlandsberg. Leitungsfunktion an der internistischen Intensiveinheit und des Zentrallabors des LKH Deutschlandsberg von 2003 bis 2009. Eiko Meister ist seit 1999 gewählter Kammerrat der Ärztekammer Steiermark, seit 2003 Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer Steiermark und seit 2007 Vorsitzender des Ausschusses für Ärztliche Ausbildung. Er war 2007 bis 2012 stellvertretender Kurienobmann und ist seit Mai 2017 Kurienobmann der Angestellten Ärzte sowie Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark. Darüber hinaus seit 2003 auch laufende Tätigkeit in der Österreichischen Ärztekammer, zuletzt seit 2012 als stellvertretender Vorsitzender der Ausbildungskommission. Für seine Verdienste wurde Eiko Meister 2010 mit dem goldenen Ehrenzeichen der Ärztekammer Steiermark ausgezeichnet. Eiko Meister verfasste mehrere Fachpublikationen und wirkte als Prüfarzt bei klinischen Studien. Weiters publiziert Eiko Meister seit 1999 laufend standespolitische Aufsätze für die Aktion Freier Arzt, seit 2010 als deren Obmann. Seit 2012 ist Eiko Meister auch Betriebsrat am Universitätsklinikum Graz im Angestelltenbetriebsrat.

Raimund Gfrerer

Ing. Mag. Raimund Gfrerer, geboren 1958 in Wien, Ingenieursausbildung (Betriebstechnik) am TGM Wien, Studium der Betriebswirtschaft an der WU Wien mit den Schwerpunkten Unternehmensführung, Marktforschung und Marketing.

Langjährige Tätigkeit in den Führungsgremien internationaler und österreichischer Industriekonzerne: Geschäftsführer in der AGRANA-Gruppe (Lebensmittelunternehmen), Vorstand bei LESAFFRE AUSTRIA (ehemals Mautner-Markhof-Gruppe), Vorstand der MANAGEMENT TRUST HOLDING AG (Industrie- und Handelskonzern), Aufsichtsrat diverser Beteiligungsunternehmen.

Seit 2013 Hauptgesellschafter des Investment- und Consulting-Unternehmens AVAMAX und Partner einer renommierten deutsch-österreichischen Beratungsgruppe mit Sitz in München mit exzellentem wirtschaftlichem und politischem Netzwerk.

Andreas Kresbach

Dr. Andreas Kresbach, geb. 1961 in Graz, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Graz (Promotion 1984), Gerichtsjahr; 1986 Praktikum in der Menschenrechtsdirektion des Europarates in Straßburg ; 1988-1992 Redakteur für Innenpolitik in "Kleine Zeitung", Graz ; 1993-1994 Bildungsreferent in der Bundesarbeitskammer und in der kirchlichen Erwachsenenbildung . Seit 1995 verschiedene Positionen im Bundesministerium für Familie und Jugend: Mitarbeiter des Ministerbüros, danach seit 1996 in der Sektion Familie als Stv. Abteilungsleiter der Abteilung für Schülerfreifahrt, Schulbuchaktion, Familienbesteuerung (Fachgebiete: allgemeine Familienpolitik, Sozial- und Generationenpolitik, Familienbesteuerung, Schulbuchaktion). Mitglied der Fachbeiräte für Sozialstatistik und für Bevölkerungsstatistik (Statisik Austria). Andreas Kresbach verfasste mehrere Publikation: das Buch Betreuungsgeld als Leistungsausgleich für Familien (NWV Wien, 2007), sowie zahlreiche Aufsätze, Artikel und Kommentare zu familienpolitischen und gesellschaftspolitischen Themen. Mitarbeit in der Plattform "Familiennetzwerk", Arbeitsgruppe Steuer,- Sozial,- und Arbeitsrecht.

Harald Vertneg

Mag. Harald Vertneg, geb. 1959 in Wien, ist Absolvent des TGM, Fachrichtung Maschinenbau-Betriebstechnik. Er graduierte an der Universität Wien im Jahr 1983 in der Studienrichtung Betriebs- und Wirtschaftsinformatik (Mag. ) mit dem Zusatzfach Bankbetriebslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien. Während des Studiums unterrichtete er am TGM Elektronische Datenverarbeitung. Seine berufliche Karriere begann 1983 in der Creditanstalt im Controlling. 1990 Abteilungsleiter. 1992 Wechsel zur Citibank in London ins internationale Großkundengeschäft. 1994 Rückkehr in die Creditanstalt und Aufbau des Bereichs Multinationale Firmenkunden. Zwei Jahre später Chief Integration Officer während der ersten Phase der Integration von Creditanstalt und Bank Austria. In den Jahren 1997 bis 1999 erfolgte der nächste Auslandsaufenthalt in Kiew, Ukraine, wo er die ukrainische Tochterbank der Creditanstalt gründete. In den Jahren danach Übernahme verschiedener leitender Funktionen der zweiten Führungsebene in den Bereichen Planung, Controlling, Konzernrechnungswesen, Risikosteuerung, Beteiligungsmanagement, Investor Relations. Von 2007 bis 2010 Chief Financial Officer der Ukrsotsbank, Kiew, Ukraine. Seit 2010 Direktor, Senior Vice President und Bereichsleiter Accounting Austria & CEE.


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